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Werner Wippler

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Riester Rente

Die Riester-Rente ist im Jahre 2002 im Zusammenhang mit dem Altersvermögensgesetz eingeführt worden.

Die Riester-Rente beinhaltet Begünstigungen von Altersvorsorgeverträgen, die aus Bank-, Versicherungs- oder Investmentprodukten bestehen. Gefördert werden ebenfalls Bausparverträge, Immobiliendarlehen sowie der Erwerb von Anteilen an Wohnungsbaugenossenschaften. Sozialversicherungspflichtig tätige Arbeitnehmer, aber auch zum Beispiel Beamte und Landwirte haben einen gesetzlichen Anspruch darauf. Selbständige erhalten die Förderung nur, wenn sie Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rente bezahlen. Gefördert wird auch der Ehepartner, selbst wenn nur Sie förderberechtigt sind.

Die Riester-Förderung kann für Gering- oder Normalverdiener interessant sein.

Sie lohnt sich auch dann meist nur für Familien mit mehreren Kindern – wegen der Zulagen. Gehören Sie zu den so genannten Besserverdienenden, kann die Riester-Rente wegen der Steuervorteile attraktiv sein. Ob sich „Riestern“ für Sie lohnt, sollten Sie genau prüfen. Denn die Verträge sind oft teurer als nicht geförderte private Rentenversicherungen. Die nach dem Riester-Modell geförderten Altersvorsorgeverträge müssen bestimmte Bedingungen erfüllen. Derartige Verträge werde zertifiziert. Die Zertifizierung garantiert: Die Tarife von Rentenversicherungen werden geschlechtsneutral kalkuliert (Unisex-Tarife). Sie können Ihren Vertrag ruhen lassen oder auch den Anbieter wechseln. Sie können zudem Geld aus diesem Vertrag für Ihren Eigenheimbau verwenden. Sie können zu Beginn der Auszahlungsphase maximal 30 Prozent des angesparten Kapitals entnehmen. Die Auszahlung als lebenslange Rente darf erst nach Vollendung Ihres 60. Lebensjahres erfolgen. Bei Verträgen ab 2012 ist das erst ab dem 62. Geburtstag der Fall. Sie können sich aber auch für einen Auszahlungsplan mit lebenslanger Restverrentung entscheiden. In jedem Fall müssen die eingezahlten Beiträge plus Zulagen bei Rentenbeginn zur Verfügung stehen.

Um die volle Zulage zu erhalten, müssen vier Prozent des Vorjahresbruttogehaltes eingezahlt werden, maximal 2.100 Euro im Jahr. Pro Kind gibt es darüber hinaus die Kinderzulage. Zulagen fließen in den Jahresbeitrag ein, der Eigenbeitrag verringert sich dadurch. Auf Antrag prüft das Finanzamt bei der Steuererklärung mit der Anlage „Vorsorgeaufwand“, ob und in welchem Umfang der Eigenbeitrag steuermindernd wirkt. Für die Riester-Rente gilt die nachgelagerte Besteuerung. Zinsen und Erträge müssen erst in der Rentenphase versteuert werden. Wird ein Riester-geförderter Vertrag gekündigt, spricht der Gesetzgeber von einer „schädlichen“ Verwendung. In diesem Fall müssen die gewährten Zulagen und die Steuervorteile zurückgezahl werden. Daher ist die Beitragsfreistellung meistens wirtschaftlicher. Zieht man dauerhaft in ein Land außerhalb der EU, ist das ebenfalls schädlich. Auf Antrag kann die Rückzahlung bis zum Rentenbeginn gestundet werden. Bei Stundungszinsen von 0,5 Prozent pro Monat, ist dieser Antrag jedoch nur sinnvoll, wenn man eine Rückkehr nicht völlig ausschließt. Wird man dann wieder Riester-förderberechtigt, kann die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) den Betrag und die Zinsen erlassen. Ein Umzug ins EU-Ausland hingegen ist unproblematisch. Hier behält man die Zulagen und Steuervorteile. Nur in einer ausführlichen, auf die Bedürfnisse eingehende Beratung, kann entschieden werden, ob riestern richtig ist.