Achimer Versicherungsmakler

Werner Wippler

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Krankenversicherungen

Versicherungspflicht in der Krankenversicherung in Deutschland seit 2009

entweder in einer gesetzlichen (GKV) oder privaten Krankenversicherung (PKV). Wenn Sie zuvor gesetzlich versichert waren, kehren Sie auch in eine GKV zurück. Sie können sich eine GKV des Marktes aussuchen. Diese darf Ihren Aufnahmeantrag nicht ablehnen - auch wenn Sie krank sind. Wenn Sie in einer privaten Krankenversicherung waren? Dann müssen Sie sich wieder privat versichern, selbst wenn Sie krank sind. Dann werden Sie meist im Basistarif aufgenommen. Dessen Leistungen sind mit denen der gesetzlichen Krankenkasse weitgehend vergleichbar. Der Krankenversicherer muss Sie annehmen, weil er einem Annahmezwang unterliegt. Risikozuschläge und Leistungsausschlüsse dürfen nicht verlangt werden.

Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse
Wenn Sie mit Ihrer gesetzlichen Krankenkasse unzufrieden sind, können Sie unter einer großen Zahl von Krankenkassen wählen. Das gilt für alle gesetzlichen Krankenversicherungen, die für alle Bürger geöffnet sind. Sie zahlen bei allen Krankenkassen den gleichen Beitrag. Dieser liegt z.Zt. bei 14,6 Prozent Ihres beitragspflichtigen Bruttoeinkommens im Monat. Die Kassen bekommen ihr Geld aus dem Gesundheitsfonds. Reicht ihnen das nicht aus, können sie einen prozentualen Zusatzbeitrag in beliebiger Höhe verlangen. Diesen zusätzlichen Betrag haben Sie aus eigener Tasche zu zahlen (ohne Arbeitgeberanteil). Sie sollten wissen, dass alle Kassen ein gesetzlich festgelegtes Leistungspaket haben, sodass ihre Leistungen zu etwa 95 Prozent gleich sind. Sie unterscheiden sich allerdings etwa im Service, Zusatzbeiträgen und bei zusätzlichen Leistungen, wie verbesserter häuslicher Krankenpflege, Haushaltshilfenregelungen oder Beteiligungen an Präventions- und Kursmaßnahmen. Haben Sie sich für eine Kasse entschieden, sind Sie mindestens für 18 Monate an sie gebunden. Erst danach können Sie mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende kündigen und wechseln. Die Mitglieder der Landwirtschaftlichen Krankenkasse können ihre Kasse dagegen nicht frei wählen. Auch freiwillig versicherte Selbstständige, Beamte oder Arbeitnehmer mit einem Jahresbruttogehalt über der Jahresarbeitsentgeltgrenze (2017 liegt sie bei 57.600 Euro) sind 18 Monate gebunden. Ausnahme: Erhebt Ihre Krankenkasse einen Zusatzbeitrag oder erhöht ihn, steht Ihnen ein Sonderkündigungsrecht zu. Sie können dann bereits zum Ende des übernächsten Monats kündigen und müssen nicht die vollen 18 Monate Mitglied bleiben. Das gilt aber nur bei der erstmaligen Fälligkeit des Zusatzbeitrages oder seiner jeweiligen Erhöhung. Ihre Kasse muss Sie spätestens einen Monat vorher auf dieses Sonderkündigungsrecht hinweisen. Ihre Kündigungsmöglichkeiten sind allerdings eingeschränkt, wenn Sie sich für einen Wahltarif entschieden haben. Mit manchen Wahltarifen binden Sie sich ein Jahr an Ihre Krankenkasse, mit anderen dagegen drei Jahre. Zu den Wahltarifen mit einjähriger Bindung gehören beispielsweise Beitragsrückerstattungs- und Kostenerstattungstarife, zu denen mit dreijähriger Selbstbehalt- und Krankengeldtarife. Haben Sie sich für einen Wahltarif entschieden, können Sie die Mitgliedschaft bei Ihrer Kasse frühestens zum Ablauf der Mindestbindungsfrist Ihres Wahltarifes, jedoch nicht vor Ablauf der generellen Mindestbindungsfrist von 18 Monaten kündigen. Die 18-monatige Mindestbindungsfrist muss nicht eingehalten werden, wenn Ihre Kasse einen Zusatzbeitrag erhebt oder erhöht oder die Prämienzahlung verringert. Diese Möglichkeit der Sonderkündigung steht allerdings Versicherten im Wahltarif für Krankengeld nicht zu.